| BEAT PATROL MEETS JEDE DOSE ZÄHLT!

Im Herbst vor zwei Jahren hat das Beatpatrol Festival als erstes österreichisches Festival ganz klar das Bekenntnis zu mehr Nachhaltigkeit und „Grünmanagement“ auf seine Agenda gesetzt und dieses nach dem Motto „Nicht nur reden, sondern auch handeln“ in ganz konkrete Sachverhalte und handfeste Taten gegossen: Der Strom kommt zu 100% aus Ökostrom, der Fuhrpark am Festival-Gelände beschränkt sich auf Fahrräder und Elektro-Roller, ein Flyerverbot wurde eingeführt, auf Booklets verzichtet, anstelle dessen auf App und digitale Kommunikationskanäle vor Ort gesetzt, ein eigener Silent-Camping-Bereich als Novum eingeführt, eine breit angelegte Awareness-Campaign im Vorfeld gestartet, um auf Möglichkeiten von Müllreduzierung und -vermeidung, gemeinsamer Anreise, Umgang in sensiblen Umweltbereichen u.v.m. zu verweisen(Standards wie Becherpfand, Dosentausch, Müllsackverteilung, WastePatrol – also Mülltrupps während des Festivals etc. seien hier gar nicht erwähnt.)
Die GreenPatrol
Innovativ und beispielgebend war und ist vor allem die Etablierung der sogenannten GreenPatrol. In dieser sammeln sich engagierte Freiwillige, die im Vorfeld des Festivals sowie am Festival selbst als GreenPatrol aktiv sind. Gemeinsam werden im Hinblick auf ein „grüneres Festivalmanagement“ sowie die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein/-schutz Projekte und Ideen für das Festival entwickelt, die in Folge auch größtmöglich umgesetzt werden. Die GreenPatrol ist zudem beim Festival selbst vor Ort, um Aufklärungsarbeit zu leisten, Festivalbesucher für die Ideen zu begeistern. Beim letztjährigen Festival waren fast 50 Volunteers im Einsatz! Selbst im Rahmen des internationalen GreenEvents Netzwerkes, dem Vertreter praktisch sämtlicher großen Festivals Europas wie Glastonbury (UK), Wacken Open Air (D), Boom Festival (Portugal) etc. angehören (sowie das Beatpatrol Festival als einziges österreichisches Festival!), fand das GreenPatrol Konzept große Anerkennung.
50 Jugendliche bei 1. GreenPatrol Treffen 2012 Auch heuer waren am 9. März rund 50 Jugendliche der Einladung zum ersten GreenPatrol Meeting des Jahres 2012 ins VAZ St. Pölten gefolgt. Gemeinsam wurden eine Reihe von Ideen gesammelt, Konzepte entwickelt und auch erste Beschlüsse gefasst: So wird es in Kooperation mit der FH St. Pölten wieder eine Awareness-Videokampagne im Vorfeld des Festivals geben. Des weiteren werden die Dosensammelstellen erhöht, der Müllsackpfand auf 10 Euro angehoben, der GreenCorner (ein Areal vor Ort, wo u. a. über die GreenPatrol informiert wird) wird vergrößert, die Kooperationen mit JUMP (www.jugendumweltplattform.at) sowie Jede Dose zählt (www.jededosezaehlt.com) werden fortgeführt, außerdem wird bei jede Dose zählt das Tauschverhältnis auf 1:10 (1 volle Dose für 10 leere zurückgebrachte) reduziert! In einer zweiten Sitzung vor dem Festival werden weitere aufgeworfene Ideen weiter ausgefeilt und ebenfalls auf den Weg gebracht werden.
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